Mit dem internationalen Tag gegen weibliche Genitalverstümmelung wird am 6. Februar eines jeden Jahres auf eine der grausamsten Menschenrechtsverletzungen gegen Mädchen und Frauen aufmerksam gemacht.
Weibliche Genitalverstümmelung oder engl. FGM (female genital mutilation) bedeutet die teilweise oder vollständige Entfernung der äußeren Genitalien von Mädchen und Frauen. Sie wird meist an Mädchen bis zum 15. Lebensjahr vorgenommen und erfolgt ohne medizinische Begründung, meist unter unhygienischen Bedingungen, ohne Betäubung und wird oft mit Rasierklingen, Glasscherben o.ä. durchgeführt.